>>MEIN CHINA<< nächster Stop: nach Hause!!!

Sonntag, 26.08.2012

Danke fürs Lesen und Mitfiebern!!!! Das sind meine letzten Grüße aus China...

Peking wurde überschwemmt... mit Natalie :) Hutongs Beijing City HotPot Cocktail trinken mit Maru greetings from Switzerland :) mein neuer Freund :D Beijing Pekingente das Vogelnest (Olympiastadion) Water cube olympische spiele koreanisch essen Forbidden City mit Jiyoon Forbidden City Forbidden City mein selbstgemachter Milchreis :D lila Süßkartoffeln Hotpot mit Jiyoon und Penny Hotpot mit Jiyoon und Penny  nächste Station: nach Hause!!!!!

zurück in Beijing - Klappe die 2te...

Sonntag, 26.08.2012

19.August 2012

Von Nanjing ging es dann mit dem ICE zurück nach Beijing. 1000 km in 4 Stunden.
Dort angekommen, stieg ich ins Taxi und lernte mal wieder einen sympathischen
Taxifahrer kennen. Ich erreichte dann mein Hostel bei Andingmen, das meine
chinesische Freundin Penny für mich gebucht hatte. Frühstück gibt’s hier zwar
nicht, aber ansonsten war das Hostel eine gute Adresse. Am selben Tag
kontaktierte ich natürlich erst einmal Natalie und Jiyoon, die sich die ganze
Zeit schon in Beijing befinden. Wir vereinbarten ein Treffen und gingen abends
noch zur Abwechslung mal indisch essen. Das Essen war unbeschreiblich lecker.
Danach ging es auf noch auf einen Cocktail ins „trinkfeste“ Sanlitun.
Allerdings verließ uns Jiyoon früher als erwartet, da es mittlerweile kühler
geworden ist in Beijing. Laut chinesischem Kalender ist ja bereits Herbst und
dieser ist bereits spürbar. Am Tag darauf traf ich dann Maru, meine Freundin,
die ich beim Intercultural Learning Seminar in Mannheim kennengelernt hatte,
wieder. Wir zogen gemeinsam durch die Straßen Beijings und probierten Beijings
Hotpot! Warum hat Deutschland keinen Hotpot? Das wäre es doch mal!!! Deswegen
werden die Chinesen hier nie krank – immer grünen Tee und Hotpot, scharfes
Essen! Holla, ich habe noch nie so viele Pfefferkörner auf der Zunge gehabt,
ich hab nichts mehr gespürt und die Tränen sind nur so gelaufen! Gelohnt hat es
sich aber alle mal. Zusammen mit Maru machte ich dann die Party- Location
unsicher. Ich habe mir dann einen „SEX mit JENNIFER“ Cocktail bestellt – der
chinesische Kellner musste dezent grinsen, als ich den Cocktail bestellte.  Am nächsten Tag gingen wir dann shoppen –
meine Güte – die chinesischen Frauen stehen auf hohe Schuhe! Und vergesst die
chinesischen Tempelflitzer, die ihr womöglich gerade im Kopf habt!!!! Es
handelt sich hierbei um 20cm-Keilabsätze! Damit wird geshoppt, die Wäsche
gemacht und sogar die große chinesische Mauer bestiegen, Hammer! Ich kam
einfach nicht drum rum mir auch solche Schuhe zuzulegen. Die Frage ist nur wie
ich die nach Deutschland transportiert kriege. In meinem Feenkoffer? Fehlalarm!
Natalie hat uns übrigens noch zum Essen eingeladen und uns eine der Schweizer
Spezialitäten serviert, frisches Brot in einer erhitzten Käsemasse (mit einem
kräftigen Schuss Weißwein) gebadet! Das hätte auch echt super geschmeckt, wenn
der Alkohol nicht rausgeschmeckt hätte!!! (Habe in der Nacht zuvor einfach zu
tief ins Glas geschaut und musste mich noch von meinem Hangover erholen!) Zur
Krönung haben mir Jiyoon und ihr Mitbewohner noch einen Panda geschenkt, echt
nuttig der Kumpel, keine Angst Mama, nur ein Stofftier! Dieser Panda wurde von
der letzten Mitbewohnerin vergessen. Mein Glück! Am Freitag habe ich mich dann
mit meinem Buddy Emma, Isabel, Steve und Lee zum Dinner getroffen. Es gab eine
der chinesischen Spezialitäten, die Beijing zu bieten hat: Pekingente (Beijing
kaoya). Das Essen und der Abend waren mehr als gelungen. Zum Abschied wurden
noch Geschenke überreicht. Noch mehr Proviant im Koffer – herrlich! Gestern
machte ich mich dann noch auf den Weg zum Olympia Stadion, in dem 2008 die
olympischen Spiele ausgetragen wurden. Die Kulisse dort ist mehr als
atemberaubend. Die Architektur ist doch immer wieder verblüffend. Ich traf mich
dann erneut mit Jiyoon und wir gingen spontan koreanisch essen. Koreanisch ist
ja auch echt der Hammer! Die Chinesen sind doch echt kreativ. Zusammen mit
Jiyoon ging es mal wieder ins Sanlitun. Eine Asiatin und eine blonde
Europäerin, das blieb natürlich nicht unbemerkt…

Heute ist mein letzter Tag in China und wir sparten uns diesen Tag noch für
eines der Highlights auf. Ich traf mich mit Jiyoon und wir suchten heute die
Verbotene Stadt auf. Zum Frühstück to go kaufte ich uns Baozi, lecker! Dieses
Mal kamen keine spontanen Regenfälle dazwischen. Im Gegenteil, der Tag war
sonnig. Danach kochte ich für Jiyoon Milchreis mit Aprikosen, die war doch echt
begeistert was Sanny in 13 Minuten „kochtechnisch„ alles zaubern kann :-)
Jiyoon stellte mir dafür die chinesischen Süßkartoffeln vor. Ich dachte wir
Deutschen kennen Süßkartoffeln, allerdings wusste ich nicht, dass diese lila
sind. Wer hätte das gedacht? Und die waren wirklich süß. Zum Abendessen trafen
wir uns dann mit Penny zum Hotpot essen. Gesättigt geht es nun ins Bett. Der
Koffer ist gepackt. Allerdings kann ich meine deutsche SIMkarte nicht finden.
Na, toll! Irgendwas musste ja wieder kommen. Ich sitze gerade in meinem Hostelzimmer,
das ich mir mit anderen 3 männlichen Chinesen teile. Morgen ist der 27. Das
heißt, es geht endlich wieder nach Hause. Ich freue mich auf meine Familie und
meine Freunde, auf die Tischtennisspiele die auf mich warten, darauf alle
chinesischen Mitbringsel zu verteilen und ich freue mich auf die gute,
altbewährte Stulle vom Lila Bäcker-Brot! Die chinesische Tür fällt langsam ins
Schloss und es ist Zeit Auf Wiedersehen zu sagen. China kennt keinen Abschied,
doch es fühlt sich an wie einer. China, du bist jetzt ein Teil von mir. Ich
liebe deine Hutongs, die Lieder in deinen Straßen, deine Menschen, die mich
freundlich anlachen, deine BBQ-Gerüche, deine Mentalität, deine kulturellen
Schätze, deine Architektur, deinen Hang zur Widersprüchlichkeit, deine
kitschige Kleidung, deine Gastfreundlichkeit, deine Süßigkeiten und deine
grenzenlose Bescheidenheit. China, du wirst mir unbeschreiblich fehlen…     





Nanjing

Sonntag, 26.08.2012

15.- 18. August 2012 Nanjing

Gestern bin ich dann nach 3,5 Stunden Busfahrt in Nanjing angekommen. Ich war
auf der Suche nach einem Taxi und fuhr dann per Anhalter. Die Fahrerin fragte
mich wo ich hin wollte und auf dem Beifahrer saß ein Polizist - sicherer geht’s
nicht - dachte ich so bei mir! Die beiden fragten mich allerdings permanent
aus, dass ich wirklich irritiert war und nicht mehr wusste ob meine
Entscheidung in ein normales Auto zu steigen richtig war. Meine Fantasie fing
dann auch langsam an mir Streiche zu spielen, als ich vor mir zusammengeknüllte
Taschentücher sah, die irgendwie nach Chloroform rochen. Für einige Minuten war
mir echt flau im Magen. Glücklicherweise stellte sich raus, dass die Beiden
nicht vorhatten mich zu kidnappen, sondern eigentlich nur überfreundlich und
neugierig waren. Nach einer halben Stunde Autofahrt kam ich dann im Hostel an. Das
Personal ist freundlich und auch das Zimmer gefällt mir. Gestern Nacht teilte
ich es mit 4 Chinesen und einer Japanerin. Danach spazierte ich durch die
Straßen Nanjings und lernte später im Hostel 3 weitere Deutsche kennen, die
heute übrigens wieder abgereist sind.

16. August 2012

Heute Morgen schlief ich endlich mal wieder etwas länger. Danach machte ich
mich auf den Weg zum „Nanjing Massaker Museum“. Der Eintritt war frei, ich war
echt überrascht. Auf dem Rückweg ging ich dann spontan shoppen. In meinem
Koffer ist jetzt definitiv KEIN PLATZ mehr. Morgen muss ich unbedingt einen
Rucksack kaufen. Außerdem hatte ich geplant morgen nach Qingdao zu reisen.
Dennoch hab ich meinen Aufenthalt hier in Nanjing um eine Nacht verlängert. Ich
bleibe nun noch 2 weitere Nächte. Soeben habe ich eine Chinesin kennengelernt.
Sie kam gerade auf mein Bett gekrabbelt und hat mir mein Haar geflochten. Hach
ja, die Chinesen! Manchmal fehlt uns Deutschen doch wirklich ein Stück der
Hemmungslosigkeit. Sie hat mir sogar ein paar Haargummis geschenkt. Dafür hab
ich meine kostbaren „Dabaitu“ (Übersetzung: >>großes weißes Kaninchen<<
= meine chinesischen Lieblingskaubonbons!!!) mit ihr geteilt. So, nun geht es
ab ins Bett. Mittlerweile ist es schon wieder halb 11. Gute Nacht Deutschland,
gute Nacht Nanjing.

17.August 2012

Heute hieß es mal wieder Ausschlafen. Gegen 11 machte ich mich heute auf den
Weg zum „lilanen Berg“ und besuchte das Sun Yatsen-Mausoleum. Vor Ort,
verzichtete ich auf den Touri-Bus und wanderte zum Mausoleum. Dort angekommen
hieß es viele, viele Treppen steigen. Die Aussicht von ganz oben hat sich aber
verdammt noch mal gelohnt! Ich glaube ich habe noch nie so geschwitzt wie an
dem heutigen Tag! Heute war einer dieser Tage, an dem ich wohlmöglich den
persönlichen „Flüssigkeitszufuhr-Rekord“ meines Lebens gebrochen habe (5-6
Liter!!!). Danach ging mein Trip weiter nach den „Xiaoling Gräbern“ aus der
Ming Dynastie und zum „geheiligten Pfad“. Das hieß wandern, wandern und
wandern. Nach gefühlten 12km, die ich heute gelaufen bin, nahm ich den Bus
zurück zu meinem Hostel. Übrigens habe ich heute wieder Halstücher aus Seide
erworben, für schlappe 1,5 Euro das Stück!! Schnäääääääääääpppppchennn!!! Allerdings
habe ich danach beschlossen morgen einen Rucksack kaufen zu gehen, andernfalls
kriege ich die vielen Souvenirs aufgrund von Platzmangel nicht mehr
transportiert. Verflixt. Übrigens haben sich meine Pläne hier geändert. Meinen
Aufenthalt habe ich hier um 2 Nächte verlängert. Ich werde Nanjing demnach am
19. August verlassen und Qingdao auslassen. Ich werde mir morgen mein Zug-oder
Busticket kaufen und dann übermorgen nach Beijing zurückkehren, in der Hoffnung
noch 2 Flugtickets nach Sanya zu erwerben. Drückt die Daumen, dass mir auch
noch mein letzter Stop gelingt - bevor es wieder Richtung Heimat geht!     

Nanjing Massackermuseum Nanjing MassakkermuseumMassakkermuseum  Nanjing City The Sacret Path The Sacred Path Sun Yatsen Mausoleum Sun Yatsen Mausoleum in meinem Hostel... im Hostel wurden mir die Haare geflochten :) am skypen

Hangzhou: ich liebe deine Lotusblumen!

Freitag, 17.08.2012

13. - 15. August 2012

Vorgestern Nachmittag kam ich dann sicher in meinem „Qingting“ Hostel an.
Die
Lobby wirkte einladend und nach dem Check-in, betrat ich dann mein
neues
Zimmer. Es roch wie in einem Hamsterkäfig, da kamen doch echt
Kindheitserinnerungen hoch! Das 4-Mann-Zimmer war kleiner als alle
Hostelzimmer, die ich zuvor bewohnt hatte, aber es war solide und sauber.
Das
Personal war super freundlich. Danach erkundete ich den Westlake
„Xihu“ im
Herzen Hangzhous. Dieser See ist bekannt für die vielen
Lotusblumen. Ein chinesischer
Rollstuhlfahrer kreuzte meinen Weg und
sprach mich an. Es dauerte nicht lange,
da war sie wieder da – die chinesische Menschentraube! Dass der Rollstuhlfahrer
mich umarmen wollte und mich auch noch geküsst hat, sei mal am Rande
erwähnt. Die
Chinesen sind schon ein lustiges Völkchen. Am nächsten Tag wanderte ich einmal um den ganzen See. Währenddessen machte ich einige Abstecher ins Unterwasserweltmuseum, mit 100Yuan eindeutig überteuert.
Ich wusste gar nicht,
dass Wölfe auch schon Flossen haben. Allerdings war
das 3D-Kino toll, 10
Minuten Entertainment mit 3D Brille ganz nach Sannys Geschmack. Weiter ging es zur „Leifeng“-Pagode. Von dort oben hatte ich
eine unbeschreiblich schöne Sicht
auf den ganzen See. Auf dem Weg zur
Pagode lernte ich noch 3 Deutsche kennen. Später
sprach mich ein Chinese
an und schenkte mir Lotusfrüchte. Ich war dann mehr
oder weniger gezwungen diese zu essen, da ich nicht unhöflich sein wollte. Wir verabschiedeten uns
nach einer Weile und ich setzte meine Tour fort. Später
traf ich ihn wieder.
Der schien mich regelrecht zu verfolgen. Ich hatte schon
Panik, dass ich ihn
gar nicht mehr loswerde. Haha. Abends kam ich dann total
übermüdet im
Hostel an. Allerdings hielt mich der grüne Tee, den ich tagsüber
getrunken
hatte, noch die halbe Nacht wach. Am nächsten Morgen machte ich
meinen
Check-out und wollte davon mit meinem Feenkoffer. Ich machte mich mit

dem Taxi auf zum Busbahnhof und kaufte mein Ticket nach Nanjing.

in meinem Hostel Lotusblumen am West Lake West Lake West Lake Lichtershow am West lake auf dem Weg zur Leifeng Pagode die Leifeng Pagode Aussicht von der Leifeng Pagode in der Unterwasserwelt Unterwasserwelt am West Lake Armani <3 West Lake Köpfchen in das Wasser, Arsch in die Höh...



auf nach Suzhou

Mittwoch, 15.08.2012

 11. - 13. August 2012

Willkommen in der Stadt der Seide! Ich erreichte Suzhou am Nachmittag und
lernte wenige Minuten später, in meinem neuen Hostel, Ola aus Polen kennen.
Weil ich nicht allein umherziehen wollte, schloss ich mich Ola und ihren Eltern
an. Sie erzählte mir, dass sie seit einem Jahr in China chinesisch studiert und
nächste Woche wieder nach Hause zurückkehrt. Zusammen mit ihren Eltern sind wir
dann ins „Silkmuseum“(silk=Seide). Dort haben wir uns angeschaut wie Seide traditionell
hergestellt wird. Dort gab es auch weiße Seidewürmer, ich wusste gar nicht,
dass solche Tiere überhaupt existieren. Echt surreal! Aber auf Video habe ich
alles festgehalten, also macht euch keine Sorgen, Leute! Nach dem Museumsbesuch
ging es dann weiter durch Suzhous City. Suzhou ist unbeschreiblich schön. Die
vielen Kanäle und kleinen Gassen direkt am Wasser sind echt beeindruckend. Das
muss man einfach gesehen haben. Am nächsten Morgen ging es dann halb 7 aus dem
Bett und ich verabredete mich erneut mit Ola, um nach Tongli zu fahren, eine
Stadt 18km weiter südlich gelegen. Dort schauten wir uns die Altstadt an und
mehrere Sehenswürdigkeiten, wie u.a. Chinas einziges Sexmuseum (jaaa, ihr lest
richtig!). Wir waren den ganzen Tag unterwegs und kamen abends wieder in Suzhou
an. Zum Schluss gingen wir noch chinesisch essen und dann ging es auch schon
wieder ab ins Bett. Seit ich in China bin, verspüre ich rund um die Uhr
Müdigkeit, unglaublich! Da hilft auch kein Kaffee. Glücklicherweise geht es
nicht nur mir so, sondern allen Europäern, die ich bisher kennenlernen durfte. Übrigens
herrscht in meinem Feenkoffer allmählich ernstzunehmender Platzmangel. Der
eigentlich solide Reißverschluss droht zu reißen. Ich hoffe er hält noch ein
bisschen durch!!! Vor 2 Tagen machte ich dann mein Checkout, erhielt wie in
jedem Hostel meine 100 Yuan zurück und machte mich auf zum Bus nach Hangzhou. Ich
fuhr zum Busbahnhof, kaufte mein 73Yuan Ticket und hoffte darauf, den richtigen
Bus erwischt zu haben. Vor mir standen ca. 20 Busse. Aber nach 2 Stunden
Busfahrt stellte sich raus, dass ausnahmensweise mal alles wie geplant
funktionierte! Danke, China!
Seidewürmer Suzhou City  Suzhou City Suzhou City Suzhou Suzhou Suzhou Lotus Suzhou Tongli Seideherstellung

mit dem Flieger nach Shanghai

Mittwoch, 15.08.2012

Shanghai 9.-11. August 2012

Meine nächste Anlaufstelle war Shanghai. Von dem 2 Stunden Flug habe ich
allerdings
nichts mitbekommen. Morgens um halb 4 kam ich dann in meinem
Hostel an. Nach
dem Check-in ging es sofort ins Bett. Am nächsten Morgen
lernte ich beim
Zähneputzen auf dem Flur Aya aus Israel kennen. Sie war mit
ihrem Kumpel Joseph
angereist, der allerdings zu jenem Zeitpunkt nicht
auffindbar war. Wir
beschlossen Shanghai gemeinsam zu erkunden. Wir
machten uns nach dem Frühstück
auf zur Shanghai Skyline. Wir waren wirklich
beeindruckt von der schönen
Aussicht. Danach bummelten wir durch die vielen Einkaufsläden. In Shanghai macht das Shoppen doch echt Spaß und es lohnt
sich auch! Abends sind wir dann
zusammen mit Joseph in ein vegetarisches
Restaurant gegangen. Das erinnerte
mich doch dezent an meinen ehemaligen
israelischen Mitbewohner Guy. Meine Güte,
sind denn alle Israelis Vegetarier?
Am nächsten Morgen machten Aya und ich uns
auf ins Kunstmuseum. Der
Eintritt war kostenlos. Im Anschluss haben wir uns
dann die überteuerten und 


eigentlich unbezahlbaren Läden in den Shoppingmalls
angeschaut. Shanghai
hat einige französische Stadtviertel, die haben echt
Flair! Danach musste Aya
aufgrund eines religiösen Anlasses in die Kirche, die
Arme! Ich hingegen machte
mich auf den Weg in eine andere Shoppingmall und erkundigte
mich nach einem Schnellimbiss, der „Xiaolongbao“ zubereitet. Ich wurde findig und bestellte mir
ein Dutzend von diesen Dumplings, die mit Fleisch gefüllt
waren. Im Grunde
genommen nichts anderes als Jiaozi. Zum Nachtisch gab es dann
„Shuangpinai“.
Allerdings war die Suche nach diesem leckeren Dessert ein echter
Krampf.
Niemand wusste welcher Laden „Shuangpinai“ verkauft. Manche Chinesen

ignorierten mich sogar, als ich danach fragte. Jeder fragte mich im Übrigen ob
ich Amerikanerin bin. Sobald ich dann aber erkläre, dass ich Deutsche bin, wird
mehr gelächelt. Nach einer halben Stunde Suche, bekam ich dann mein
Shuangpinai, allerdings nicht mehr für 2,5Yuan wie in der Provinz, sondern für
14 Yuan in der Business- und Wirtschaftsmetropole Shanghai. Schwamm drüber.
Allmählich
wurde es dunkel und über mir schien die Welt unterzugehen, so
haben sich die
Wolken zugezogen. Am nächsten Morgen machte ich mich
dann mal wieder ans
Kartenschreiben. Ich buchte noch schnell mein nächstes
Hostel nach Suzhou und
ließ mich mit dem Taxi zum Zugbahnhof fahren. Als ich
nach dem Ticketverkauf
fragen wollte, bot mir ein Chinese seine Hilfe an und
hat mich doch wirklich um
10 Euro ärmer gemacht, als geplant. Er kaufte mir
ein Ticket nach Suzhou für
eigentlich 40Yuan, bezahlen sollte ich aber 150Yuan.
Na mit mir kann man es ja
machen. Ich diskutierte ins Unendliche und beschwerte
mich dann beim Infostand.
Allerdings konnte ich nichts mehr dagegen machen.
Meine Laune war dann mal
wieder im Keller. Einige Minuten später lernte ich
dann „Lipingchuang“ (oder
auch: Ballance) kennen. Ich schilderte ihr meinen
Betrugsfall und sie hatte
Mitleid mit mir. Sie zeigte mir an welchem Gate ich
auf meinen Zug warten müsse
und schenkte mir ein duftendes Armband,
bestehend aus einer weiß-grünen Blume.
Nach einer Stunde warten bin ich
dann in den ICE nach Suzhou gestiegen. 30
Minuten dauerte die Fahrt.

Shanghai Skyline skyline      Shanghai City mein Blümchenarmband  Shanghai Kunstmuseum Kunstmuseumdie chinesische Elite

Guilin(Guanxi Provinz): mein Favorit!

Dienstag, 14.08.2012

6. - 8. August 2012

Nach 2 Nächten Aufenthalt in Chengdu nahmen wir dann den nächsten
Zug nach Guilin (in der südlich
gelegenen Provinz Guanxi). Was ich dort
gesehen habe, hat mich mehr als
fasziniert. Dieser Zug dorthin hatte
allerdings keine Klimaanlage und bei 35°C
im Schatten wusste ich anfangs
nicht ob ich 25Stunden Zugfahrt überleben würde.
Irgendwie haben wir
es dann doch geschafft. Im Zug habe ich dann auch Tracy aus
Chengdu kennengelernt, wir tauschten Handynummern und wollten uns in Guilin
für
weitere Unternehmungen wieder treffen. Dazu kam es dann leider
doch nicht mehr,
aber so ist das manchmal in China: man lernt sich kennen, verabredet sich und es klappt nicht, man glaubt aber trotzdem fest an ein Wiedersehen. Ich zog also mit Caroliene und den Mädels aus Indonesien
(Devy und Sita) ins Wada-Hostel.
Das Frühstück dort war sensationell!
Dort angekommen, machten wir uns auf in Richtung
Innenstadt. Guilin
ist nicht besonders groß, aber dafür sehr beeindruckend und
einladend.
Wir gingen ins Restaurant, bestellten Sushi und andere chinesische

Gerichte, unbeschreiblich lecker! Am nächsten Tag wollten wir uns den
Elefantenhügel anschauen. Das Eintrittsticket war uns dann aber doch zu
teuer(90Yuan), nur um auf einen Berg zu klettern und dumm in die Luft zu
schauen. Wir entschieden uns dann aber ein Boot auszuprobieren, mit dem
wir
dann mehrere Orte für nur 60 Yuan abklappern konnten. Es stellte sich
heraus,
dass wir dann ein „Speed boat“ für 1Std gebucht hatten und schon
ging sie ab –
die Post! Der Ausflug war so lustig und war die 60 Yuan
(geteilt durch 3!)
absolut wert. Danach wurden wir von einem Chinesen
umsonst durch Guilin
spazieren gefahren. Wir konnten unser Glück nicht
fassen! Was chinesischer
Small Talk alles ausmachen kann Unschuldig !! Danach
gingen wir etwas essen. Meine
Freundin wollte Hähnchen bestellen. Als
man uns dann sagte, dass dieses
Hühnchen etwas teurer werden würde,
da es (2 Meter von uns entfernt im Käfig
eingesperrt!) erst getötet werden
müsste, verging uns alles und wir bestellten
ausschließlich vegetarische
Gerichte. Danach ging es zur „Reed Flute Cave“, zu
einer Tropfsteinhöhle
innerhalb eines Berges mit besonderen
Beleuchtungseffekten. Ich habe
selten etwas so schönes gesehen. In dieser Höhle
wachsen Gesteine von
der Decke und aus dem Boden und treffen sich manchmal in
der Mitte.
Diese Steine wachsen alle 100 Jahre um ca. 1 cm, unvorstellbar. Nach

diesem aufregenden Trip haben wir dann ein Bambusfloß ausprobiert,
mit mehreren
kleinen Hockern ausgestattet. Wir mussten den Preis mit
dem chinesischen Fahrer
aushandeln und ich erpresste ihn mit einem
Lolli – und schon war die Fahrt nur
noch die Hälfte wert. Am Tag darauf
ging es dann nach Yangshuo, einer der
schönsten Örtchen, die Guanxi
zu bieten hat. Dort probierten wir dann einer der
20-must see´s in China!
Wir buchten eine Tour mit einem Bambusboot auf dem Li River.

Zwischendurch überraschte uns dann kurzzeitig der Regen. Wir waren
umgeben von
reiner Natur, endlich einmal durchatmen. Auf dem Wasser
machten wir dann einen
Stop und fütterten die chinesischen Büffel.
Danach ging es wieder zurück aufs
Boot und wir fuhren einen kleinen
Wasserfall runter. Ich wusste ja anfänglich
nicht, dass wir die gleiche
Strecke wieder zurück nehmen mussten, was
bedeutete, dass wir ins
Wasser springen mussten und das Boot wieder
„heraufhiefen“ mussten.
Nach der Bootstour, fuhren wir mit dem Bus in ein
kleines Dorf und aßen
dort zu Mittag. Am späten Nachmittag ging es dann wieder
zurück von
Yangshuo nach Guilin (1,5Std mit dem Bus). Abends gingen wir dann

auf den Straßen Shoppen. Ich liebe die chinesische Mode! Ich hab dort
ordentlich zugeschlagen. (Dass mein Koffer 7Kilo Übergewicht hatte,
durfte ich
dann einen Tag später am Flughafen feststellen!!!) Am letzten
Tag in Guilin
machten wir mit einigen Leuten aus unserem Hostel eine
Fahrradtour (für
umsonst!). Das hat wirklich großen Spaß gemacht,
trotz der Müdigkeit, die ich
hier kontinuierlich verspüre…gegen
Nachmittag hieß es dann mal wieder Abschied
nehmen, dieses Mal von
Caroliene und den anderen Mädels, da ich nun geplant
hatte einen Flug
nach Shanghai zu nehmen, während die anderen den Zug nach

Guangzhou anzielten. Ich bestellte mir ein Taxi und fuhr zum Flughafen.
Ich
wollte dort mein Check-in machen und mir wurde dann erklärt, dass
mein Flug
nach Shanghai nicht gehen würde. Krise!! Ich ging zur Info
und erkundigte mich.
Die schickten mich wieder zum Check-in.
Insgesamt bin ich 3 mal am Infostand
und 4 mal am Check-in gewesen
– die Chinesen- absolute Beschäftigungstherapie!!
Und niemand sprach
Englisch, Jackpot!!! Nach 1,5 Std verschwendeter Zeit,
konnte ich dann
aber doch einchecken, mit 7 Kilo Übergewicht hatte mein Koffer
nun glücklicherweise 27 Kilo erreicht. Ich entschied mich draufzuzahlen (per
Kilo 20Yuan, insgesamt ca. 15 Euro, das ging ja noch halbwegs). Endlich
hatte i
ch das richtige Gate gefunden und setzte mich zwischen all den
Chinesen. Das
man Fotos von mir machen würde und mich anstarrte als
wäre ich ein Alien, war
ich mittlerweile gewohnt. Dass aber die Chinesen
zu mir kamen und mit mir Small
Talk hielten und DANN MEIN HART
ERKÄMPFTES FLUGTICKET EINSAMMELN WÜRDEN und
DAMIT
LOSRANNTEN, hatte ich nicht erahnt. Herzinfarkt!! Alle Europäer schielten

skeptisch zu mir und den freundlichen Chinesen herüber. Eine Chinesin
erklärte
mir, dass unser Flug ca. 4 Stunden Verspätung haben wird,
aufgrund des
Unwetters in Shanghai und uns deshalb die Fluggesellschaft
Essen spendiert –
gegen Vorlage des Flugtickets. 10 Minuten später
schielten die Europäer nicht
mehr skeptisch sondern eher neidisch auf
mein Essen, dass ich zusammen mit den
Chinesen zu mir nahm.
Bis Mitternacht schlug ich die Zeit am Flughafen tot. Die
Tatsache, dass
es dort Fernseher gab, die Tischtennis Olympia ausstrahlten,
machten die
Situation allerdings mehr als erträglich!
 Zunge raus        
Guilin Guilin Reed Flute Cave auf dem Bambusboot in Guilin in Guanxi in Yangshuo YangshuoYangshuo Yangshuo Yangshuo Lorra :)    ich, beim Jiaozi zubereiten!auf der Teeplantage!Teezeremonie die 2.te (diesmal die billige Version!)



Chengdu - Pandas, ich komme!

Dienstag, 14.08.2012

5. - 7. Juli 2012

Zusammen mit Joanne und Caroliene zog ich in unser

neues „MR Panda Hostel“. Das Hostel war wie immer klasse und es gab
wieder ein
europäisches Klo, meine Güte war ich froh, als ich wieder mal
weiches
Toilettenpapier in der Hand halten konnte! Cool
Wir entspannten uns kurz nach dem 10-Stunden-Trip und gingen am
Nachmittag in
einen Park (den Namen habe ich vergessen Stirnrunzelnd !!) Dort
verbrachten wir den
halben Tag. Uns fiel auf, dass die Menschen in
Chengdu nicht so freundlich
waren wie im Norden Chinas, allerdings
gab es einige Chinesen die Englisch
sprachen. Das 4-Bett-Zimmer, in
das ich untergebracht war, teilte ich mir mit
Caroliene und Leuten aus a
ller Herren Länder. Am nächsten Tag ging dann mit dem
Bus nach Leshan,
zur größten Buddha Statue der Welt (71m). Dort hieß es wieder
wandern und
lange anstehen, aber es hat sich echt gelohnt. Mit Studentenausweis

bezahlte man nur den halben Preis. Allerdings hatte ich den nicht bei mir
und
zeigte stattdessen meinen deutschen Personalausweis vor. Die
chinesische Mutti
war etwas skeptisch, hat sich dann aber über mein
freundliches Bildchen auf dem
„Perso“ gefreut und mir das Studententicket ausgehändigt. Haha, sie hat den Köder wirklich geschluckt!! Am Tag darauf
ging es dann zu den Pandas, das
Aushängeschild Chengdus! Wir fuhren
mit dem Taxi ins Panda-Forschungszentrum. Die
Tiere sind soooo nuttig!! Cool Mama, ich will ein neues Haustier!!! Abends probierten wir dann den HotPot – Sichuan ist ja bekannt für scharfes Essen! Einer unserer Buddys bestellte
dann einen Tisch für uns und im HotPot-Restaurant
angekommen, bestellten
wir Meeresfrüchte, Gemüse und rohes Fleisch. Die roh

servierten Gerichte tauchten wir dann in die brodelnden Töpfe – sensationell!!
Aber ich glaube, ich habe noch nie so scharf gegessen, holla die Waldfee!

Leshan die größte Buddha Statue der Welt (71m) Buddha der Weg zum Buddha hatte es in sich!! Joanne, Devy, ich, Sita und Caroliene (v.l.n.r.)   Pandaalarm Pandas Panda in Chillposition? le me   
   Chengdu HotpotChengdu City



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